Erfahrung

 

Das Interesse über meine vergangenen Erfahrungen beobachte ich immer wieder in den Fragen der Frauen, die sich in meine Händen begeben.

Da in der Behandlungsstunde SIE ins Zentrum rücken dürfen, aber der Anspruch auf eine ganzheitliche Begegnung die Voraussetzung setzt, dass Sie eine grobe Vorstellung bekommen, was für einem Menschen Sie sich anvertrauen, schreibe ich diese Seite. Das scheint mir wichtig, ob sie „nur“ eine einmalige Wohlfühlmassage geniessen möchten, oder ob sie durch die Auseinandersetzung mit dem Körper auch andere Ebenen ansprechen möchten.

 

Wenn dies Sie nicht interessiert, können Sie die ganze Seite überspringen und einfach meine Behandlung geniessen! Das geht natürlich auch ohne Problem!!!

 

Eine Auflistung meiner Ausbildungen und Zertifikate um mein Können zu beweisen ist nicht das Ziel dieser Seite. Mein Anliegen besteht im Preisgeben eines ganzheitlichen Erfahrungshintergrund, um so Vertrauen in unserer Begegnung zu ermöglichen, und so vielleicht schon viele Fragen beantwortet zu haben.

Es ist eine Beschreibung eines "Werdegang" als persönlicher "Wertegang", den ich hier mit Ihnen teilen möchte. In meinen Behandlungen geht es um die Begegnung mit unseren Werten und um das wertvollste was in Ihnen verborgen ist: Ihrem ganz persönlichen Wert, Ihrem Selbstwertgefühl, Ihrem Selbstempfinden. Es gibt verschiedene Tore diese zu begegnen. Eins ist der Körper, ein anderes die Sprache, der ganz persönlichen Ausdruck kommt dazu, unsere Erfahrungen, unsere Gefühle, unsere Visionen, Hoffnungen.

Als Körpertherapeutin nutze ich vor allem die Körperlichkeit, die mit all was noch ist, verwoben ist.

 

Es sind all unsere Erfahrungen die uns zu dem Menschen machen, der wir sind, die unseren Energiefluss be-ein-flussen, die uns fliessen lassen oder blockieren, die uns vertrauensvoll oder ängstlich das Leben Begegnen lassen.

All unsere Erinnerungen sind nicht nur in unserem "gedanklichen Gedächnis" gesammelt. Sie sind primär, anscheinend verborgen, in unserem Körper gespeichert. Verborgen...unbewusst, und machmal bis zur "Verzweiflung"  Ausdruckstark. Nicht nur unsere bewusste Gedanken, Gefühle und Taten gehören zu unserem Ausdruck. Auch unser Leiden und unsere Krankheiten gehören dazu, mit all was sie aussagen können und wie wir damit umgehen.

 

Die ersten Erfahrungen machen wir in der Kindheit:

 

In der Schweiz geboren, mit einer Schweizerin als Mutter und einem italienischen Vater, bin ich mit all der Offenheit aufgewachsen, die so eine Konstellation ermöglicht und auch mit den ersten Erfahrungen von Ausgrenzung und Entfremdung. Und das im Tessin, das nicht das „Ferien Tessin“ ist, das man so als erste Vorstellung hat.

Das gleiche Tessin und natürlich meine noch südländischeren Wurzeln haben mich mit meinem Temperament, Offenheit und Witz „gesegnet“.

 

Die Kindheit im Tessin, wo eben doch die Sonne mehr scheint und die Wärme uns Kinder bis in die Nacht draussen spielen liess, fand draussen in der Natur statt, mit all den Freunden und meiner besten Freundin, die in den drei Hochhäusern unserer „Natursiedlung“ wohnten. Meine Kindheitsfreundin und ich haben uns nie aus den Augen verloren! Und so bin ich Naturverbunden geworden und geblieben, und Freunde-verbunden natürlich auch!

 

Die Ausbildung hat mich nach Zürich geführt, wo ich dann neben dem Beruf auch die Liebe gefunden habe, und somit ein neues Leben.

 

Und ab dem Alter fängt man normalerweise an die "Dingen" aufzulisten.

 

Aber das scheint mir auch noch prägend zu sein:

 

1986/87       AUSTAUSCHJAHR in einer HIGH SCHOOL

                   in Rochester, New York

                   Die Familie wurde meine USA Familie und ist es bis heute  

                   geblieben.

  

                  

1989            NEUSPRACHLICHE MATURA

 

1990-1994    PHYSIOTHERAPIE AUSBILDUNG

                   Universitätsspital Zürich

                   Ambulatorium, Innere Medizin, Traumatologie,

                   Wiederherstellungschirurgie, Verbrennungsstation, medizinische      

                   und Trauma Intensivstation,

                   Kinderspital Zürich

 

                   Physiotherapie Diplom auf der Neurologie USZ

 

                   Einschneidend war für mich der Tod meines Vaters eine Woche             

                   vor meinem Diplom. Da hat meine rein medizinische Ansicht der

                   Dingen sich zu wandeln begonnen, und das Leben hat eine

                   neue Dimension bekommen.

 

1994-1996    Anstellung in der Orthopädischen Universtitätsklinik Balgrist

                       

1996            Geburt von Sohn Gabriel

 

1997-1998    Anstellung in der Physiotherapie Praxis Birmensdorf, ZH

                   Inhaber Christa und Marco Mouwen-Schmidt

 

1998-2003    Freischaffend in der Physiotherapie Praxis Buchs, ZH

                   Inhaber Gea und Sybout Poelsma, später André Klinkert

 

1998-2008    Psychosomatische Seminare

                   Dr. med. Adreas Bückert

 

                   Memorandum

                  

                   Regelmässig  trifft sich unsere kleine gruppe von Physiotherapeutinnen und lässt

                   Andreas Bückert nach seinem Tod weiter in unserer Arbeit leben.

 

                   Die persönliche Auseinandersetzung mit psychischer Krankheit in       

                   der Ursprungsfamilie hat meinen Erfahrungsrucksack schwer  

                   beladen und meine Arbeitsphilosophie stark beeinflusst.

 

                   Ob sie selber betroffen sind oder indirekt durch Erlebnisse in der     

                   Verwandschaft, finden sie in mir eine verständnisvolle    

                   Gesprächspartnerin die fachlich und aus eigener Erfahrung   

                   mitfühlen kann. Ich kenne die demütigenden Erlebnisse, die

                   Ausgrenzung, die Angst und Scham, aber auch den unschätzbaren

                   Wert der Innenwelt der Menschen die mit gewissen Diagnosen

                   durch die Welt gehen, die weniger die Aufmerksamkeit und  das

                   Mitgefühl der Umgebung mit sich bringen, als andere „chronische

                   Krankheiten“ es machen.

                       

 

2003            Geburt von Tochter Darah

 

                 

 

                   Umorientierung mit Hauptgewicht auf Familienbetreuung, mehr

                   Häuslichkeit, Platz für Kreativität, Ausdruck, Verarbeitung aller

                   bis anhin erlebten Erfahrungen.

                  

                   Physiotherapeutische Neurologie Heimbehandlungen.

                  

                   Flötistische Einsätzen in Gottesdiensten, Konzerte, Beerdigungen, Hochzeiten

                  

                       

                   Weiterhin regelmässiger Besuch von Weiterbildungen in                       

                   verschiedenen Physiotherapeutischen und ganzheitlichen   

                   Gebieten, Physiotherapie Kongressen, Mitgliedschaft im                     

                   Physiotherapie Verband mit Verfolgung der fachlichen                       

                   Entwicklung und der komplexen arbeitspolitischen Lage.

                   Tagungen und Kurse am Psychologischen Institut und am

                   Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität

                   Zürich.

                  

 

Seit 2011      Eine neue Herausforderung:

 

                   AVEVA MASSAGE für Frauen

 

                   Klassische Massage

                   Professional Stone Massage

                   Klangschalen Massage

                  

                  

                   Diese Praxis wurde aus dem Wunsch heraus geboren, mich

                   mit dem Thema „gesunde Frau“ auseinandersetzen       

                   zu wollen. Das heisst nicht eine Frau die         

                   ohne Diagnosen durch die Welt geht, sondern wie sie mit oder        

                   ohne Diagnosen selbstbewusst, selbstbestimmt und selbstliebend    

                   umgehen kann.

 

                   Neben der Arbeit in der Praxis reise ich auch mit meinem                     

                   Koffer voller Klangschalen zu Frauen denen es nicht möglich       

                   ist, in meine Praxis zu kommen, Frauen die mit schweren Diagnosen

                   leben müssen und dazu auch geniessen möchten.

                   Diesen Frauen kann zum Beispiel das Erlebnis einer Klangmassage

                   als reine Wohlfühlmassnahme ein bisschen Distanz von den unzähligen

                   Therapien bringen, und sie somit sich selbst näher kommen lassen.

                   Vor allem bei neurologischen Erkrankungen kann dies sehr heilsam

                   wirken.  

                   

                                               

                                                            

2011            Konzert für Flöte und Piano, Singsaal Niederweningen

                   Duo d‘Onda: Gisela Kaufmann mit mir

                   Sich und die Menschen von der Musik berühren lassen! Als           

                   Laienmusikerin mit einer Berufsmusikerin dies erleben                   

                   zu dürfen war ein grosses Geschenk!

                   Das war eine Erfahrung!!!!

                   Aus diesem Erlebnis heraus ist meine Freude zum Musik teilen gewachsen

                   und in untereschiedlichen Besetzung treffen wir uns immer wieder für heitere

                   Proben, und Musizieren an diversen Anlässen und familiären Konzerte.

                  

 

Seit 2013     Freiwillige Arbeit im Alters- und Pflegezentrum Dielsdorf

                   als Musiktherapie Assistentin in der Musiktherapie Gruppe von 

                   Frau Christine Wetter.

                   Die Arbeit mit Menschen die mit einer Demenz und andere Einschränkungen

                   in einem Pflegezentrum leben müssen, ermöglicht mir wieder eine neue                             

                   menschliche Dimension zu erleben, und vor allem ganz viel Freude zu bereiten und

                   zu teilen!

                   Da gibt es Zeiten fürs Erzählen, fürs Zuhören, fürs Musik machen, fürs Singen, fürs Lachen, 

                   fürs Staunen, fürs Weinen, einfach fürs Leben, so im Hier und Jetzt wie ich es noch           

                   niergendswo anders so eindrücklich miterleben durfte.

 

Juni 2016    IBP-Erleben

  

Juli 2016     Am 1. Juli ist die SAGPPP gegründet worden. Die Mitgründung und aktive Arbeit in  

                  der Schweizer Arbeitsgruppe für Physiotherapie in der Psychosomatik und Psychiatrie gibt

                  mir endlich die Möglichkeit das Wissen, die persönlichen und beruflichen Erfahrung für die

                  Entwicklung der Physiotherapie Praxis und Physiotherapie Ausbildung mit anderen teilen zu

                  können, um so gemeinsame Ziele erreichen zu können.

 

2016-2018  "Integrative Prozessbegleitung IBP" Weiterbildung ibp Institut Winterthur

2017           Psychisches Leiden und körperliche Dimension-Ein Psychosomatik-Basis-Modul-Psychiatrie Baselland

                  Interdisziplinäre SAGPPP Weiterbildung für Physiotherapeuten, Ärzte und Pflegepersonal

Ab 2017      Neu von Physioswiss organisiert(zweimal monatlich): Fortbildungen für allgemeine Physiotherapie im  

                  Universtitatsspital Zürich.

 

 

AB HEUTE    Schauen sie unter „Aktuell“

 

MITGLIEDSCHAFTEN  Physioswiss 

                               SAGPPP (Schweizer Arbeitsgruppe für Physiotherapie in der Psychosomatik und Psychiatrie)

                               EMR

 

 

  

 

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AVEVA Massage, Anella Rosenthal, Südstrasse 32, 8157 Dielsdorf, 076 200 13 85, rosenthal@aveva.li

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